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Gewässergüteuntersuchung

Gewässergüteuntersuchung der Ennepe an zwei Standorten
Von Johannes Karoff, Reichenbach-Gymnasium Ennepetal

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Untersuchungen der letzten Jahre zeigen einen kontinuierlichen Anstieg der Wasserqualität der Flüsse in Deutschland. Dieser Befund soll am Beispiel der Ennepe überprüft werden. Mittel der Wahl ist die Bestimmung der biologischen Gewässergüte, da nur sie eine Aussage über den langfristigen Grad der Verschmutzung machen kann.
Hierbei wurden zwei Standorte beobachtet: nahe der Ennepefurt, Ennepetal, sowie in Gevelsberg-Vogelsang. Interessant ist die dazwischen liegende Fließstrecke, da sie durch industriell genutztes Gebiet fließt und Verschmutzungen denkbar wären.
Bei der Untersuchung werden dem Wasser Mikroorganismen entnommen und bestimmt. Sie gelten als Indikatoren für bestimmte Wasserqualitäten. Anschließend lässt sich der Fluss anhand der gefundenen Indikatoren in eine Gewässergüteklasse einordnen – man arbeitet mit vier Güteklassen und drei Zwischenstufen.

Die Untersuchung der Ennepe nahe der Ennepefurt zeigte eine Gewässergüte von 1,61, womit sie hier der Güteklasse I-II angehört. In Gevelsberg-Vogelsang ergab sich ein ähnlich positives Bild, konnte doch eine Güte von 1,82 diagnostiziert werden. Hier spricht man von der Güteklasse II.
Dermaßen geringe Veränderungen sind auf natürliche Güteschwankungen innerhalb eines Flusslaufes rückführbar. Einleitungen zwischen den beiden Standorten sind folglich unwahrscheinlich. Im Vergleich zu vorherigen Ergebnissen, zeigen diese Werte auch, dass sich die Wasserqualität der Ennepe weiterhin verbessert hat und einen nahezu natürlichen Zustand erreicht hat. Begründung findet dies vornehmlich in der Verbesserung der nahe liegenden Kläranlagen und dem Ausbleiben diverser Einleitungen.

 

 


 

 

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