Aktuelles

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Nachrichten zu den Themen der Biostations-Arbeit, unser Veranstaltungsprogramm sowie Hinweise auf Veranstaltungen unserer Mitgliedervereine.

Sa, 3. August 9:00 bis ca. 13:00 Uhr
Naturkundliche Wanderung entlang des FFH-Gebietes Tal der Ennepe
Dr. Britta Kunz (Biologische Station) und Ralf Steiner (NABU-EN e.V.)
Die Veranstaltung ist für Personen jeden Alters geeignet, die gut zu Fuß sind. Bitte festes Schuhwerk anziehen und, falls vorhanden, ein Fernglas mitbringen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen Abschluss im Krenzer Hammer bei Kaffee und Gebäck (süß/salzig). Hierfür erbitten wir einen vor Ort zu zahlenden Unkostenbeitrag von 8,- €.

Ort: Parkplatz der Firma Thun, Peddenöde 6, Ennepetal

Anmeldung bis zum 1.8. erforderlich unter veranstaltung@biologische-station.de oder 02333 603541. Bitte angeben, ob Sie im Krenzer Hammer einkehren möchten.

 

Schulung von Wildkatzen-BotschafterInnen des BUND an der Biostation

Der BUND setzt sich seit langem mit verschiedenen Projekten für die Rettung der Wildkatze in Deutschland ein. Unter anderem werden Ehrenamtliche als sogenannte Wildkatzen-Botschafterinnen geschult, die über die Lebensweise der scheuen Wildtiere informieren und für deren Schutz werben. Am 15. Juni nutzte der BUND, Dr. Christine Thiel-Bender, den Umweltbildungsraum der Biologische Station für die Schulungsveranstaltung. Anschließend ging es mit der Biostation und den Rangern des RVR Ruhr Grün in die Wälder Breckerfelds, wo die Biologische Station nach über einhundert Jahren Abwesenheit wieder eine erste Wildkatze nachweisen konnte.

 

Kooperation der Biologischen Stationen im Bergischen mit dem Wupperverband

Am 5. Juni fand  ein Austauschtreffen der Biologischen Stationen im Bergischen mit dem neuen  Vorstand des Wupperverbandes, Herrn Ingo Noppen, statt. Bei dem Treffen
Foto: Urheber Wupperverband Benjamin Schäfer                                                wurden die vielen gemeinsamen Projekte der bereits seit  zehn Jahren bestehenden Kooperation von beiden Seiten gewürdigt und zukünftige Projekte besprochen.

 

Verstärkung für unsere Verwaltung!

Wenn Sie die Telefonnummer des Büros der Biostation wählen, kann es sein, dass sich eine für Sie neue Stimme meldet!

 

Wir freuen uns, dass Heike Fischer-Oberbossel seit Anfang Mai unser Team verstärkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm während der Ennepetaler Meilerwoche vom 6.-8. Mai -  ein voller Erfolg!

Rund 500 Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Klassenstufen waren  angemeldet und hatten viel Spaß an dem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Zusätzliche Schulklassen sind außerhalb des Programms zum Meilerplatz gewandert um das alte Handwerk aus der Nähe zu erleben. 

 

 

Informationstag des NABU Ennepe-Ruhr zum Thema "Naturnahe Waldbewirtschaftung"

Am 27.04.2024 ist Dr. Lutz Fähser im EN-Kreis zu Gast. Er war als leitender Forstdirektor für den Lübecker Stadtwald verantwortlich und hat während seiner Dienstzeit dort das Konzept der naturnahen Waldbewirtschaftung, das sogenannte Lübecker Modell, entwickelt.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des NABU-EN.

 

Vortrag über die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax)

Sie ist eine aus Südostasien stammende, kleinere Verwandte unserer Europäischen Hornisse. Für Menschen ist sie nicht gefährlicher als Wespen- und Honigbienen. Sie wird allerdings als potenzielle Bedrohung für heimische Bienenvölker angesehen und steht auf der EU-Liste der prioritären gebietsfremden invasiven Arten.

Die Asiatische Hornisse breitet sich auch in NRW immer mehr aus. Der Imkerverein Witten-Wetter e.V. informiert in einem Vortrag am 16.3.2024 um 15.00 Uhr im Vereinsheim KGV Gemeinwohl in Witten über die Problematik.
Mehr Informationen auf der Internetseite des Imkervereins https://www.iv-witten-wetter.de/

Für weitere Informationen zur Asiatischen Hornisse siehe auch weiter unten auf dieser Seite.

 

Steinklinke und Co –Vortrag über heimische Amphibien
Martin Schlüpmann, Leiter des Arbeitskreises ‚Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen‘ präsentiert am Donnerstag, den 1. Februar Spannendes und Wissenswertes aus der Welt unserer heimischen Amphibien.

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Umweltbildungsraum der Biologischen Station in Ennepetal. Eingang und Parken auf dem Hof in der Gewerbestraße (gegenüber Rewe). Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis zum 30. Januar wird gebeten (Tel. 02333 603541 (AB) oder veranstaltung@biologische-station.de).

Neue Mitarbeiterin an der Biostation!

Wir freuen uns, dass Meike Hötzel unser Team verstärkt!

Sie ist Ihre kompetente Ansprechpartnerin v.a. rund um das Thema Fledermäuse.

 

Ihr Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Wechsel im Vorstand der Biostation
Bei der letzten Mitgliederversammlung am 23. Mai 2023 schied Michael Schüngel als langjähriges Vorstandsmitglied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus.
Die Mitgliederversammlung bestätigte den 1. Vorsitzenden, Wilfried Hausmann, und den 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Franz-Josef Pauly, im Amt. Für Michel Schüngel vertritt jetzt Henning Rothstein als 2. stellvertretender Vorsitzender die Belange der Biostation.
Wir danken Michael Schüngel ganz herzlich für seine langjährige und tatkräftige Unterstützung der Biostationsarbeit und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger!

 

Asiatische Hornisse breitet sich in Nordrhein-Westfalen aus
Sie ist eine aus Südostasien stammende, kleinere Verwandte unserer Europäischen Hornisse. Für Menschen ist sie nicht gefährlicher als Wespen- und Honigbienen. Sie wird allerdings als potenzielle Bedrohung für heimische Bienenvölker angesehen und steht auf der EU-Liste der prioritären gebietsfremden invasiven Arten.

Mehr Informationen zur Asiatischen Hornisse finden Sie hier.
Beobachtungen Asiatischer Hornissen sollten daher, möglichst mit einem Fotobeleg, im Neobiota-Portal gemeldet werden. Das geht auch mit einer Smartphone-App, mit der direkt am Fundort Standortdaten und Bildmaterial gemeldet werden können.
Alternativ kann auch an die zuständige Untere Naturschutzbehörde gemeldet werden. Wichtig ist die genaue Angabe des Standorts und wenn möglich, aus welcher Richtung die Tiere an- oder abfliegen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen vom 26.5.2023

 

10 Jahre Umweltnetzwerk der Biologischen Stationen und dem Wupperverband:

Naturkundliche Wanderung „Wasser, Wald und Wiesen“ am 28.7.2023 in Schwelm

Gemeinsam Artenschutz und Artenvielfalt im Wuppergebiet fördern. Mit diesem Ziel haben sich 5 Biologische Stationen im Wuppergebiet und der Wupperverband vor 10 Jahren zu einem Umweltnetzwerk zusammengeschlossen. 2018 trat das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis dem Netzwerk bei. 2019 wurde die Arbeit des Umweltnetzwerks als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Die Partner vernetzen ihr Wissen, setzen gemeinsam Artenschutz- und Biotopmaßnahmen auf Flächen des Wupperverbandes um, unterstützen den Verband mit Rat und Tat rund um Artenschutz und biologische Vielfalt und bieten Umweltbildung für seine Belegschaft an.
Viele praktische Projekte konnten bereits umgesetzt und somit Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt verbessert werden. Beispiele sind Nisthilfen und Insektenhotels auf Anlagenstandorten des Verbandes, Sommerquartiere für Fledermäuse, Biotop- und Pflegemaßnahmen z. B. an der Wupper-Talsperre, und vieles mehr
Zum 10-jährigen Jubiläum haben die Kooperationspartner ein Programm mit 10 Exkursionen und Wanderungen vorbereitet.
Die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. veranstaltet am 28.7.2023 von
15:00 bis ca. 17:30 Uhr eine Naturkundliche Wanderung „Wasser, Wald und Wiesen“. Wir erkunden dabei die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Gewässern, der umgebenden Landschaft und den Menschen in diesem Gebiet.
Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Wolfsegge an der Beyenburger Straße, Schwelm. Anmeldung bitte bis zum 26.7.23 unter veranstaltung@biologische-station.de
Das gesamte Veranstaltungsprogramm ist hier zu finden. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung bei der jeweiligen Biologischen Station erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.


Hinweis auf eine Veranstaltung eines unserer Mitgliedervereine:

Spannende Insektenwelt: Faszination geflügelte Brummer
Verwandle Balkon & Garten in ein verlockendes Bestäuberparadies!
Erleben Sie einen spannenden Einblick in unsere heimische Insektenwelt
mit Dr. Pia Aumeier & Hela Mikkin vom Kreisimkerverein Ruhrgebiet e.V.
Wann? Freitag, 2. Juni 2023 von 18 bis 21 Uhr
Wo? Restaurant Mondo/Saal Mondolino. Zufahrt Parkhotel Witten Bergerstrasse 23
Anmeldung: kiv-ruhrgebiet@mikkin.de
Kosten für Vortrag, Handouts, Blick ins Bienenvolk und Honigverkostung: 10,- Euro

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Vortrag 2.Juni23_Spannende Insektenwelt.
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Sonderausstellung im Naturmuseum Dortmund:

Wolfswelt - Die Rückkehr des Wolfes

Eine neue Sonderausstellung im Naturmuseum beleuchtet den Wolf mit all seinen Facetten.

Mehr dazu auf der Internetseite des Naturmuseums.

 

Umwelt- und Klimapreis 2023

Der Ennepe-Ruhr-Kreis vergibt zum ersten Mal einen Umwelt- und Klimapreis. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert. Einzelpersonen, Schulen, Vereine und Unternehmen können sich bewerben. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Wolf im Ennepe-Ruhr-Kreis?
Seit einigen Tagen kursieren in den Medien Hinweise auf Wolfs-Sichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. In den sozialen Medien tauchen viele Fotos und Videos von vermeintlichen Wolfs-Sichtungen auf. Viele davon zeigen ganz sicher KEINEN Wolf, meist sind es große Hunde. Einige wenige Fotos könnten aber durchaus auf einen Wolf hinweisen.

Eine amtliche Bestätigung von Seiten des LANUV gibt es derzeit noch nicht. Zur sicheren Bestätigung bedarf es einer genetischen Probe, Fotos reichen zur einwandfreien Identifizierung nicht aus.
Das LANUV informiert auf einer Internetseite transparent über die aktuellen Wolfs-Meldungen in NRW. Auch Wissenswertes über Biologie und Verhalten von Wölfen sind dort verfügbar. Bestätigte Wolfsnachweise können in einer interaktiven Karte abgerufen werden.

 

Auf der Internetseite des LANUV finden Sie auch:
- eine Liste der für den EN-Kreis zuständigen Wolfsberater- und Wolfsberaterinnen.
- Informationen, welche Hilfen Tierhalterinnen und Tierhalter in Anspruch nehmen können,
wenn Sie ihre Herden durch den Wolf konkret bedroht sehen und wie sie vermeintliche Schäden durch den Wolf melden können
.


Wie immer man dazu stehen mag – Fakt ist, der Wolf untersteht einem strengen Schutz. So ist es streng verboten, ihn zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten.

 

Bei  dem vermeintlichen Wolf im Ennepe-Ruhr-Kreis scheint es sich um ein Einzeltier zu handeln. Wölfe verlassen ihr Geburtsrudel, sobald sie geschlechtsreif werden, etwa im Alter von 10 Monaten bis zwei Jahren und suchen sich dann ein neues Revier. Daher kann es immer wieder einmal vorkommen, dass ein Wolf durch den Ennepe-Ruhr-Kreis zieht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Wolf hier dauerhaft niederlässt, halte ich aufgrund der Habitat-Ansprüche der Art einerseits und der dichten Besiedelung und Freizeitnutzung des Kreisgebietes andererseits für sehr gering. Der Wolf mag es eher ungestört!

 

Dennoch kann es immer wieder einmal vorkommen, dass sich ein Wolf ein paar Tage im Kreisgebiet aufhalten wird. Fotos aus dem Nordkreis zeigen einen vermeintlichen Wolf im südlichen Witten und südlichen Wetter, und damit eingeschlossen zwischen der Ruhr im Norden und den Autobahnen A43 und A1 im Westen bzw. Osten. Nicht so einfach für ein Wildtier, aus diesem Dreieck an Barrieren wieder herauszufinden (ohne überfahren zu werden!).


Sollten Sie einem Wolf begegnen ist das kein Grund zur Panik! Menschen sind nicht im natürlichen Beutespektrum von Wölfen! Seitdem es wieder Wölfe in Deutschland gibt, kam es zu keinem amtlich bestätigten Zwischenfall, bei dem ein Wolf einen Menschen angegriffen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einmal von einem Hund oder einem Wildschwein angegriffen werden, ist um ein Vielfaches höher!!

Wölfe sind von Natur aus vorsichtige Tiere, sie vermeiden in der Regel Begegnungen mit Menschen. Kommt es dennoch zum Sichtkontakt, laufen Wölfe nicht immer gleich davon, sondern sichern manchmal einen Augenblick und schätzen die Situation ein, bevor sie sich zurückziehen. Junge, unerfahrene Wölfe können sich neugieriger verhalten als ältere, erfahrene Tiere.

Dennoch gilt natürlich, wie bei einer Begegnung mit jedem anderen Wildtier: halten Sie Abstand, nähern Sie sich dem Tier nicht, locken Sie es nicht an, füttern Sie es nicht.
Wenn Sie sicher sind, einen Wolf gesehen zu haben, wenden Sie sich an einen der zuständigen Wolfsberatenden (s.o.).


Allerdings sind Menschen eine Gefahr für Wölfe: jedes Jahr werden Wölfe überfahren (in 2011/2022 nachweislich 102 von 148 tot aufgefundenen Wölfen) oder illegal abgeschossen (2021/2022: mindestens 13 Tiere).
Einen Überblick darüber finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes für Naturschutz.

 

Weitere Informationen über Wölfe in Deutschland finden Sie auch bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

 

Unser Gelände am Tannenbaum ist Naturschutzgebiet!

Auf gemeinsame Initiative von Biologischer Station und der AGU Schwelm e.V.  wies der Kreis den Biotopverbund in Schwelm als Naturschutzgebiet aus.

 

 

Impressionen vom Schulprogramm der Meilerwoche 2022

Wie viele Arten gibt es im Ennepe-Ruhr-Kreis?
Helfen Sie uns, das herauszufinden!

Jede/r kann mitmachen beim bundesweiten BioBlitz- Wettbewerb der Landkreise und kreisfreien Städte ab dem 1. Januar 2022 - auch ohne Artenkenntnis.
Bekanntlich kann man nur schützen, was man kennt! Die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. ruft deshalb zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform Obervation.org zur Teilnahme am Bio-Blitz-Wettbewerb der Artenvielfalt im Ennepe-Ruhr-Kreis auf. Alle Naturbegeisterten können mitmachen, ganz egal ob Laien, Expert:innen, Familien oder Schulklassen, um den Ennepe-Ruhr-Kreis zu unterstützen.

Ein Bioblitz ist eine Aktion, bei der auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden sollen. Dies geschieht, indem Naturbegeisterte das ganze Jahr 2022 über so viele Naturbeobachtungen wie möglich melden – per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org.
Die Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Die Daten stehen beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung oder auch für die Naturschutzarbeit vor Ort. Sie fließen aber auch in internationale Auswertungen ein.

So geht es
Bei einem Bioblitz zählt alles, was bestimmbar ist, egal ob Einzeller, Pilz, Pflanze oder Tier. Durch die Nutzung der App ObsIdentify, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt, kann man auch ohne Artenkenntnisse mitmachen. Benötigt wird lediglich ein Handy mit halbwegs guter Kamera und ein Nutzeraccount. Die künstliche Intelligenz, das System hinter der App, lernt ständig dazu. Sie erkennt bereits jetzt zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere wie Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele mehr. Wer sich gut bei der Tier- und Pflanzenbestimmung auskennt, kann auch die Apps ObsMapp und iObs verwenden, um Funde auch ohne Foto zu melden oder direkt die Webseite Observation.org verwenden. Die gemeldeten Fotos werden im Anschluss durch Fachleute validiert, so dass am Ende ein Datensatz entsteht, der wissenschaftlicher Ansprüchen genügt. Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar. Vorkommen gefährdeter Arten werden aber geschützt, indem die Meldungen dieser Arten nicht punktgenau sichtbar werden.

DieApp und weitere Informationen finden Sie unter www.bioblitze.lwl.org.
Die Ergebnisse der Bioblitze 2022 werden dargestellt unter
https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022
Fragen beantwortet:
Dr. Britta Kunz, 02333 603541 oder britta.kunz@biologische-station.de

Fotonachweis: LWL/Steinweg

 

Das Edelkrebsprojekt NRW bittet um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Gewässern zur Wiederansiedelung des Edelkrebses.

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Elkrebsprojekt NRW sucht Gewässer zur Wiederansiedelung des Edelkrebses
Aufruf_Wiederansieldung_EdelkebsprojektP
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Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
Seit der Covid19-Pandemie zieht es viel mehr Menschen als sonst raus in die Natur. Das ist verständlich und an sich freut uns natürlich jedes Interesse an der Natur. Allerdings leiden viele Gebiete massiv unter dem Besucheransturm! Das dokumentieren leider nicht zuletzt ausgetretene Trampelpfade, Müll und sonstige Hinterlassenschaften der Besucher und ihrer vierbeinigen Begleiter.


Vor allem Naturschutzgebiete sind wichtige und besonders sensible Rückzugsorte für wildlebende Tiere und Pflanzen. Sie unterliegen nicht umsonst einem strengen Schutz. Deshalb verhalten Sie sich bitte in diesen Gebieten  besonders rücksichtsvoll. Das Verlassen der Wege ist dort nicht gestattet. Hunde sollten - oder müssen in vielen Gebieten sogar - an der Leine geführt werden. Das ist wichtig und gilt für jeden Hund, egal ob er auf Kommando hört oder nicht! Das man keinen Müll hinterlässt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber offensichtlich leider nicht.


Wenn wir auch in Zukunft noch Rückzugsorte für unsere eigene Erholung haben möchten, müssen wir pfleglich mit ihnen umgehen. Bitte helfen Sie mit!

 

Filmbeitrag über die Arbeit der Biostation

Dass unsere Arbeit uns manchmal hoch hinaus führt, zeigt folgender Beitrag, der im Juni 2020 in der Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt wurde. Viel Spaß beim anschauen!

"Salamanderpest" bedroht unsere Schwanzlurche!

Ein neuartiger Pilz verursacht bei unseren heimischen Molchen, vor allem aber beim Feuersalamander, schwere Hautverletzungen, an denen viele Tiere zugrunde gehen.

Der Erreger verbreitet sich über Wasser und feuchten Boden, und daher auch über in Gewässern badende Hunde und nasse Schuhe. Wie Sie helfen können, den Pilz einzudämmen und Molche und Feuersalamander zu schützen, erfahren Sie hier.

Falls Sie eine Feuersalamander mit Hautläsionen finden, berühren Sie ihn bitte nicht an. Machen Sie bitte, wenn möglich, ein Foto des Tieres und senden Sie dieses, mit Angabe von Fundort und Funddatum, an info@biologische-station.de oder melden Sie den Fund telefonisch unter 02333 6035 41 (AB).

 

Heimische Fledermäuse stellen KEINE Covid-19-Gefahr für den Menschen dar!
Fledermäuse geraten derzeit in Verruf. Das ist völlig unangebracht!

Unsere heimischen Arten stellen keine Gefahr dar, den Virus, der die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen kann, zu übertragen.

Im Gegenteil: Fledermäuse erfüllen auch für den Menschen nützliche Funktionen, wie etwa die Reduktion von stechenden Insekten.

Bitte beachten Sie: alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten einschließlich ihrer Quartiere sind streng geschützt. Sie zu stören, zu vertreiben, Quartiere zu vernichten oder die Tiere gar zu töten ist nach Bundesnaturschutzgesetz verboten.

Sollten sie eine geschwächte oder verletzte Fledermaus finden oder Fledermäuse bei sich am Haus haben und eine Beratung wünschen, können Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns wenden. Erste Informationen zum Umgang mit Fledermäusen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass möglicherweise aber umgekehrt unsere Fledermäuse durch uns Menschen mit dem Virus angesteckt werden können! Daher derzeit bitte bei der Handhabung von Fledermausfindlingen Schutzmaske und Handschuhe tragen! Weitere Informationen beim Bundesverband für Fledermauskunde.