Aktuelles

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Nachrichten zu den Themen der Biostations-Arbeit, unser Veranstaltungsprogramm sowie Hinweise auf Veranstaltungen unserer Mitgliedervereine.

Wolf im Ennepe-Ruhr-Kreis?
Seit einigen Tagen kursieren in den Medien Hinweise auf Wolfs-Sichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. In den sozialen Medien tauchen viele Fotos und Videos von vermeintlichen Wolfs-Sichtungen auf. Viele davon zeigen ganz sicher KEINEN Wolf, meist sind es große Hunde. Einige wenige Fotos könnten aber durchaus auf einen Wolf hinweisen.

Eine amtliche Bestätigung von Seiten des LANUV gibt es derzeit noch nicht. Zur sicheren Bestätigung bedarf es einer genetischen Probe, Fotos reichen zur einwandfreien Identifizierung nicht aus.
Das LANUV informiert auf einer Internetseite transparent über die aktuellen Wolfs-Meldungen in NRW. Auch Wissenswertes über Biologie und Verhalten von Wölfen sind dort verfügbar. Bestätigte Wolfsnachweise können in einer interaktiven Karte abgerufen werden.

 

Auf der Internetseite des LANUV finden Sie auch:
- eine Liste der für den EN-Kreis zuständigen Wolfsberater- und Wolfsberaterinnen.
- Informationen, welche Hilfen Tierhalterinnen und Tierhalter in Anspruch nehmen können,
wenn Sie ihre Herden durch den Wolf konkret bedroht sehen und wie sie vermeintliche Schäden durch den Wolf melden können
.


Wie immer man dazu stehen mag – Fakt ist, der Wolf untersteht einem strengen Schutz. So ist es streng verboten, ihn zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten.

 

Bei  dem vermeintlichen Wolf im Ennepe-Ruhr-Kreis scheint es sich um ein Einzeltier zu handeln. Wölfe verlassen ihr Geburtsrudel, sobald sie geschlechtsreif werden, etwa im Alter von 10 Monaten bis zwei Jahren und suchen sich dann ein neues Revier. Daher kann es immer wieder einmal vorkommen, dass ein Wolf durch den Ennepe-Ruhr-Kreis zieht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Wolf hier dauerhaft niederlässt, halte ich aufgrund der Habitat-Ansprüche der Art einerseits und der dichten Besiedelung und Freizeitnutzung des Kreisgebietes andererseits für sehr gering. Der Wolf mag es eher ungestört!

 

Dennoch kann es immer wieder einmal vorkommen, dass sich ein Wolf ein paar Tage im Kreisgebiet aufhalten wird. Fotos aus dem Nordkreis zeigen einen vermeintlichen Wolf im südlichen Witten und südlichen Wetter, und damit eingeschlossen zwischen der Ruhr im Norden und den Autobahnen A43 und A1 im Westen bzw. Osten. Nicht so einfach für ein Wildtier, aus diesem Dreieck an Barrieren wieder herauszufinden (ohne überfahren zu werden!).


Sollten Sie einem Wolf begegnen ist das kein Grund zur Panik! Menschen sind nicht im natürlichen Beutespektrum von Wölfen! Seitdem es wieder Wölfe in Deutschland gibt, kam es zu keinem amtlich bestätigten Zwischenfall, bei dem ein Wolf einen Menschen angegriffen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einmal von einem Hund oder einem Wildschwein angegriffen werden, ist um ein Vielfaches höher!!

Wölfe sind von Natur aus vorsichtige Tiere, sie vermeiden in der Regel Begegnungen mit Menschen. Kommt es dennoch zum Sichtkontakt, laufen Wölfe nicht immer gleich davon, sondern sichern manchmal einen Augenblick und schätzen die Situation ein, bevor sie sich zurückziehen. Junge, unerfahrene Wölfe können sich neugieriger verhalten als ältere, erfahrene Tiere.

Dennoch gilt natürlich, wie bei einer Begegnung mit jedem anderen Wildtier: halten Sie Abstand, nähern Sie sich dem Tier nicht, locken Sie es nicht an, füttern Sie es nicht.
Wenn Sie sicher sind, einen Wolf gesehen zu haben, wenden Sie sich an einen der zuständigen Wolfsberatenden (s.o.).


Allerdings sind Menschen eine Gefahr für Wölfe: jedes Jahr werden Wölfe überfahren (in 2011/2022 nachweislich 102 von 148 tot aufgefundenen Wölfen) oder illegal abgeschossen (2021/2022: mindestens 13 Tiere).
Einen Überblick darüber finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes für Naturschutz.

 

Weitere Informationen über Wölfe in Deutschland finden Sie auch bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

 

Jetzt für die neuen

Obstbaumschnitt-Kurse vom Pfllanzschnitt bis zum Pflegeschnitt

am Sa, 11. Februar anmelden!

s. Veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag an der Biologischen Station:

Kaltblütige Sonnenanbeter – Reptilien in Südwestfalen

Nachholtermin am Die, 28. Februar 2023 um 19:00 Uhr,

s. 'Veranstaltungen'

 

Aufruf für Bioblitz 2022 – Spinnen suchen im November
Observation.org und die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. haben zum Bioblitz 2022 aufgerufen. Alle Interessierten sollen über das gesamte Jahr hinweg die Pflanzen, Pilze und Tiere innerhalb ihres Landkreises erforschen. Passend zur Jahreszeit können Sie im November im Ennepe-Ruhr-Kreis nach Spinnen Ausschau halten und bei Observation.org
 
Foto: Marie Mohr                                                          beziehungsweise in der App ObsIdentify melden.


In Deutschland gibt es rund 1.000 verschiedene Spinnenarten. Obwohl Spinnen schon seit etwa 400 Millionen Jahren auf der Erde krabbeln, gehören sie zu den am wenigsten erforschten Tierarten. Dabei sind Spinnen sehr wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass sich Insekten nicht endlos vermehren. Zudem sind sie wichtige sogenannte Bioindikatoren, denn anhand der vorkommenden und fehlenden Spinnenarten in einem Ökosystem, kann man dessen ökologischen Zustand abschätzen.

Alle naturkundlich interessierten Menschen sind nun aufgefordert, die achtbeinigen Krabbler und Jäger zu finden, genauer zu betrachten und zu melden. Die Beobachtungen können in der App ObsIdentify gespeichert oder auf der internationalen Plattform Observation.org eintragen werden. Alle so erfolgten Meldungen und Meldende nehmen automatisch am „Bioblitz 2022“ teil und tragen so zur Erforschung der biologischen Vielfalt bei und verschaffen unserem Kreis im Bioblitz-Ranking einen Vorteil.
Durch die automatische Foto-Bestimmungsfunktion der App kann jeder auch ohne Artenkenntnis mitmachen. Die Daten können bei jedem Spaziergang durch die Natur, im eigenen Garten oder bei Aktionen der regionalen Partner des Bioblitzes gesammelt werden.
Weitere Informationen unter:
www.bioblitze.lwl.org | https://observation.org/
Interessierte finden die Ergebnisse der Bioblitze 2022 hier:
https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022
Fragen beantwortet:
germany@observation.org
 

Saftmobiltag am 21.10.2022 11:00 – 17:00 Uhr

Saft aus eingenen Äpfeln pressen lassen auf dem Hof der Biologischen Station – Einfahrt Gewerbestraße, Ennepetal

inkl. Apfelverkostung und Sortenberatung

Alle Termine zum Saftpressen sind ausgebucht!!

Zur Apfelverkostung und Sortenberatung können Sie aber gerne zw. 11:00 und 16:00 Uhr vorbei kommen.

 

Unser Gelände am Tannenbaum ist Naturschutzgebiet!

Auf gemeinsame Initiative von Biologischer Station und der AGU Schwelm e.V.  wies der Kreis den Biotopverbund in Schwelm als Naturschutzgebiet aus. Mehr dazu unter auf der Presseseite des Ennepe-Ruhr-Kreises.

 

Der NABU-Ennepe-Ruhr e.V. feierte am 21.8.2022 sein 75jähriges Bestehen auf dem Gelände der Biologischen Station

Wir gratulieren!

 

 

 

 

 

Gesucht - Kleiner Fuchs, Faulbaum-Bläuling und Landkärtchen
Observation.org und die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. haben zum Bioblitz 2022 aufgerufen. Alle Interessierten sollen über das gesamte Jahr hinweg die Pflanzen, Pilze und Tiere innerhalb ihrer
C-Falter (Foto: Jan Ole Kriegs)                        kreisfreien Stadt oder innerhalb ihres Landkreises erforschen. Die Projektpartner rufen nun dazu auf, besonders die Tagfalter näher zu betrachten, die gerade in dieser Jahreszeit besonders aktiv sind.
Einige Tagfalter sind Ihnen bestimmt schon aufgefallen. Der Sommer eignet sich besonders gut, um sie zu beobachten und bei Observation.org zu melden.
 „Der Klimawandel führt dazu, dass sich manche Arten wie z.B. der Kaisermantel oder das Waldbrettspiel ausbreiten. Auch hierzu können Bürgerwissenschafler*innen wertvolle Daten für die Wissenschaft liefern“, sagt Armin Dahl, Schmetterlingsexperte von der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V.

„Die gesammelten Daten werden für die Forschung und den Naturschutz genutzt. Dazu kann man seine Beobachtungen ganz einfach bei Observation.org speichern oder die App ObsIdentify benutzen. Alle Daten gehen automatisch in den BioBlitz 2022 ein“.

 

Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite und unter: www.bioblitze.lwl.org | https://observation.org/
Interessierte finden zukünftig die Ergebnisse der Bioblitze 2022 hier: https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022

 

Impressionen vom Schulprogramm der Meilerwoche

Observation.org und die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. haben Anfang 2022 zum Bioblitz aufgerufen

Alle Interessierten sollen über das gesamte Jahr hinweg die Pflanzen, Pilze und Tiere innerhalb ihrer kreisfreien Stadt oder innerhalb ihres Landkreises erforschen.

Da nun das Frühjahr beginnt können besonders gut die aus ihrer Winterruhe kommenden Frösche, Kröten, Molche und Salamander beobachtet werden. Die heimischen Amphibienarten wandern in diesen Tagen zu ihren Laichgewässern. Für sie beginnt eine wichtige Zeit, sie kehren aus ihren Winterquartieren zu den Gewässern zurück, in denen sie aus dem Laich geschlüpft sind.


Aufmerksame Beobachter:innen können die Amphibien auch bei Besuchen im Wald oder an Gewässern bei geeignetem Wetter im Frühjahr gut beobachten. Zur Bestimmung von Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern ist die die App ObsIdentify ein hervorragendes Hilfsmittel, denn die App verfügt über eine automatische Bestimmungsfunktion. Gerade mit Kindern und Jugendlichen macht es großen Spaß die App einzusetzen und so die heimische Natur besser kennen zu lernen. Alle Beobachtungen können über die App oder direkt über das dazugehörige Portal Observation.org erfasst werden.


Auch häufige Arten, wie etwa Teichmolch, Erdkröte oder Grasfrosch sollten gemeldet werden. So ist der früher sehr häufige Grasfrosch in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Da ist wirklich jede Beobachtung wichtig“, sagt Martin Schlüpmann vom Arbeitskreis Amphibien und Reptilien NRW, der auch die Meldungen auf Observation.org prüft.


Weitere Informationen unter: www.bioblitze.lwl.org | https://observation.org/
Interessierte finden zukünftig die Ergebnisse der Bioblitze 2022 hier: https://observation.org/b
ioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022

 

Helfen Sie mit den Feuersalamander zu schützen!

Unterzeichnen Sie die Petition, die vorsieht, den Feuersalamander in NRW in die Liste der planungsrelevanten Arten aufzunehmen, sodass Vorkommen bei Planungsvorhaben berücksichtigt werden müssen.

Mehr Information und die Petition finden Sie unter

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2021/_11/_07/Petition_127598.html

 

Wie viele Arten gibt es im Ennepe-Ruhr-Kreis?
Helfen Sie uns, das herauszufinden!

Jede/r kann mitmachen beim bundesweiten BioBlitz- Wettbewerb der Landkreise und kreisfreien Städte ab dem 1. Januar 2022 - auch ohne Artenkenntnis.
Bekanntlich kann man nur schützen, was man kennt! Die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. ruft deshalb zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform Obervation.org zur Teilnahme am Bio-Blitz-Wettbewerb der Artenvielfalt im Ennepe-Ruhr-Kreis auf. Alle Naturbegeisterten können mitmachen, ganz egal ob Laien, Expert:innen, Familien oder Schulklassen, um den Ennepe-Ruhr-Kreis zu unterstützen.

Ein Bioblitz ist eine Aktion, bei der auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden sollen. Dies geschieht, indem Naturbegeisterte das ganze Jahr 2022 über so viele Naturbeobachtungen wie möglich melden – per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org.
Die Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Die Daten stehen beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung oder auch für die Naturschutzarbeit vor Ort. Sie fließen aber auch in internationale Auswertungen ein.

So geht es
Bei einem Bioblitz zählt alles, was bestimmbar ist, egal ob Einzeller, Pilz, Pflanze oder Tier. Durch die Nutzung der App ObsIdentify, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt, kann man auch ohne Artenkenntnisse mitmachen. Benötigt wird lediglich ein Handy mit halbwegs guter Kamera und ein Nutzeraccount. Die künstliche Intelligenz, das System hinter der App, lernt ständig dazu. Sie erkennt bereits jetzt zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere wie Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele mehr. Wer sich gut bei der Tier- und Pflanzenbestimmung auskennt, kann auch die Apps ObsMapp und iObs verwenden, um Funde auch ohne Foto zu melden oder direkt die Webseite Observation.org verwenden. Die gemeldeten Fotos werden im Anschluss durch Fachleute validiert, so dass am Ende ein Datensatz entsteht, der wissenschaftlicher Ansprüchen genügt. Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar. Vorkommen gefährdeter Arten werden aber geschützt, indem die Meldungen dieser Arten nicht punktgenau sichtbar werden.

DieApp und weitere Informationen finden Sie unter www.bioblitze.lwl.org.
Die Ergebnisse der Bioblitze 2022 werden dargestellt unter
https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022
Fragen beantwortet:
Dr. Britta Kunz, 02333 603541 oder britta.kunz@biologische-station.de

Fotonachweis: LWL/Steinweg

 

Das Edelkrebsprojekt NRW bittet um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Gewässern zur Wiederansiedelung des Edelkrebses.

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Elkrebsprojekt NRW sucht Gewässer zur Wiederansiedelung des Edelkrebses
Aufruf_Wiederansieldung_EdelkebsprojektP
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Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
In diesen, durch die Covid19-Pandemie eingeschränkten, Zeiten zieht es viel mehr Menschen als sonst raus in die Natur. Das ist verständlich und an sich freut uns natürlich jedes Interesse an der Natur. Allerdings leiden viele Gebiete massiv unter dem Besucheransturm! Das dokumentieren leider nicht zuletzt ausgetretene Trampelpfade, Müll und sonstige Hinterlassenschaften der Besucher und ihrer vierbeinigen Begleiter.


Vor allem Naturschutzgebiete sind wichtige und besonders sensible Rückzugsorte für wildlebende Tiere und Pflanzen. Sie unterliegen nicht umsonst einem strengen Schutz. Deshalb verhalten Sie sich bitte in diesen Gebieten  besonders rücksichtsvoll. Das Verlassen der Wege ist dort nicht gestattet. Hunde sollten - oder müssen in vielen Gebieten sogar - an der Leine geführt werden. Das ist wichtig und gilt für jeden Hund, egal ob er auf Kommando hört oder nicht! Das man keinen Müll hinterlässt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber offensichtlich leider nicht.


Wenn wir auch in Zukunft noch Rückzugsorte für unsere eigene Erholung haben möchten, müssen wir pfleglich mit ihnen umgehen. Bitte helfen Sie mit!

 

Filmbeitrag über die Arbeit der Biostation

Dass unsere Arbeit uns manchmal hoch hinaus führt, zeigt folgender Beitrag, der im Juni 2020 in der Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt wurde. Viel Spaß beim anschauen!

"Salamanderpest" bedroht unsere Schwanzlurche!

Ein neuartiger Pilz verursacht bei unseren heimischen Molchen, vor allem aber beim Feuersalamander, schwere Hautverletzungen, an denen viele Tiere zugrunde gehen.

Der Erreger verbreitet sich über Wasser und feuchten Boden, und daher auch über in Gewässern badende Hunde und nasse Schuhe. Wie Sie helfen können, den Pilz einzudämmen und Molche und Feuersalamander zu schützen, erfahren Sie hier.

Falls Sie eine Feuersalamander mit Hautläsionen finden, berühren Sie ihn bitte nicht an. Machen Sie bitte, wenn möglich, ein Foto des Tieres und senden Sie dieses, mit Angabe von Fundort und Funddatum, an info@biologische-station.de oder melden Sie den Fund telefonisch unter 02333 6035 41 (AB).

 

Heimische Fledermäuse stellen KEINE Covid-19-Gefahr für den Menschen dar!
Fledermäuse geraten derzeit in Verruf. Das ist völlig unangebracht!

Unsere heimischen Arten stellen keine Gefahr dar, den Virus, der die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen kann, zu übertragen.

Im Gegenteil: Fledermäuse erfüllen auch für den Menschen nützliche Funktionen, wie etwa die Reduktion von stechenden Insekten.

Bitte beachten Sie: alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten einschließlich ihrer Quartiere sind streng geschützt. Sie zu stören, zu vertreiben, Quartiere zu vernichten oder die Tiere gar zu töten ist nach Bundesnaturschutzgesetz verboten.

Sollten sie eine geschwächte oder verletzte Fledermaus finden oder Fledermäuse bei sich am Haus haben und eine Beratung wünschen, können Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns wenden. Erste Informationen zum Umgang mit Fledermäusen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass möglicherweise aber umgekehrt unsere Fledermäuse durch uns Menschen mit dem Virus angesteckt werden können! Daher derzeit bitte bei der Handhabung von Fledermausfindlingen Schutzmaske und Handschuhe tragen! Weitere Informationen beim Bundesverband für Fledermauskunde.