Aktuelles

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Nachrichten zu den Themen der Biostations-Arbeit, unser Veranstaltungsprogramm sowie Hinweise auf Veranstaltungen unserer Mitgliedervereine.

Helfen Sie mit den Feuersalamander zu schützen!

Unterzeichnen Sie die Petition, die vorsieht, den Feuersalamander in NRW in die Liste der planungsrelevanten Arten aufzunehmen, sodass Vorkommen bei Planungsvorhaben berücksichtigt werden müssen.

Mehr Information und die Petition finden Sie unter

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2021/_11/_07/Petition_127598.html

Wie viele Arten gibt es im Ennepe-Ruhr-Kreis?
Helfen Sie uns, das herauszufinden!

 

Jede/r kann mitmachen beim bundesweiten BioBlitz- Wettbewerb der Landkreise und kreisfreien Städte ab dem 1. Januar 2022 - auch ohne Artenkenntnis.

Bekanntlich kann man nur schützen, was man kennt! Die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. ruft deshalb zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform Obervation.org zur Teilnahme am Bio-Blitz-Wettbewerb der Artenvielfalt im Ennepe-Ruhr-Kreis auf. Alle Naturbegeisterten können mitmachen, ganz egal ob Laien, Expert:innen, Familien oder Schulklassen, um den Ennepe-Ruhr-Kreis zu unterstützen.

Ein Bioblitz ist eine Aktion, bei der auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden sollen. Dies geschieht, indem Naturbegeisterte das ganze Jahr 2022 über so viele Naturbeobachtungen wie möglich melden – per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org.
Die Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Die Daten stehen beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung oder auch für die Naturschutzarbeit vor Ort. Sie fließen aber auch in internationale Auswertungen ein.

So geht es
Bei einem Bioblitz zählt alles, was bestimmbar ist, egal ob Einzeller, Pilz, Pflanze oder Tier. Durch die Nutzung der App ObsIdentify, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt, kann man auch ohne Artenkenntnisse mitmachen. Benötigt wird lediglich ein Handy mit halbwegs guter Kamera und ein Nutzeraccount. Die künstliche Intelligenz, das System hinter der App, lernt ständig dazu. Sie erkennt bereits jetzt zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere wie Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele mehr. Wer sich gut bei der Tier- und Pflanzenbestimmung auskennt, kann auch die Apps ObsMapp und iObs verwenden, um Funde auch ohne Foto zu melden oder direkt die Webseite Observation.org verwenden. Die gemeldeten Fotos werden im Anschluss durch Fachleute validiert, so dass am Ende ein Datensatz entsteht, der wissenschaftlicher Ansprüchen genügt. Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar. Vorkommen gefährdeter Arten werden aber geschützt, indem die Meldungen dieser Arten nicht punktgenau sichtbar werden.

DieApp und weitere Informationen finden Sie unter www.bioblitze.lwl.org.
Die Ergebnisse der Bioblitze 2022 werden dargestellt unter
https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022
Fragen beantwortet:
Dr. Britta Kunz, 02333 603541 oder britta.kunz@biologische-station.de

 

Fotonachweis: LWL/Steinweg

Kräuterwanderung 2021 - digital

Als kleinen Ersatz für die entfallene Kräuterwanderung haben wir, gemeinsam mit der AGU Schwelm e.V., ein Video erstellt, in dem Michael Treimer (AGU) und Dr. Britta Kunz (Biologische Station) einige Wildkräuter und ihre kulinarische Verwendung erläutern!

Wir wünschen viel Spaß uns guten Appetit!

Das Edelkrebsprojekt NRW bittet um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Gewässern zur Wiederansiedelung des Edelkrebses.

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Elkrebsprojekt NRW sucht Gewässer zur Wiederansiedelung des Edelkrebses
Aufruf_Wiederansieldung_EdelkebsprojektP
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Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
In diesen, durch die Covid19-Pandemie eingeschränkten, Zeiten zieht es viel mehr Menschen als sonst raus in die Natur. Das ist verständlich und an sich freut uns natürlich jedes Interesse an der Natur. Allerdings leiden viele Gebiete massiv unter dem Besucheransturm! Das dokumentieren leider nicht zuletzt ausgetretene Trampelpfade, Müll und sonstige Hinterlassenschaften der Besucher und ihrer vierbeinigen Begleiter.


Vor allem Naturschutzgebiete sind wichtige und besonders sensible Rückzugsorte für wildlebende Tiere und Pflanzen. Sie unterliegen nicht umsonst einem strengen Schutz. Deshalb verhalten Sie sich bitte in diesen Gebieten  besonders rücksichtsvoll. Das Verlassen der Wege ist dort nicht gestattet. Hunde sollten - oder müssen in vielen Gebieten sogar - an der Leine geführt werden. Das ist wichtig und gilt für jeden Hund, egal ob er auf Kommando hört oder nicht! Das man keinen Müll hinterlässt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber offensichtlich leider nicht.


Wenn wir auch in Zukunft noch Rückzugsorte für unsere eigene Erholung haben möchten, müssen wir pfleglich mit ihnen umgehen. Bitte helfen Sie mit!

Filmbeitrag über die Arbeit der Biostation

Dass unsere Arbeit uns manchmal hoch hinaus führt, zeigt folgender Beitrag, der im Juni 2020 in der Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt wurde. Viel Spaß beim anschauen!

"Salamanderpest" bedroht unsere Schwanzlurche!

Ein neuartiger Pilz verursacht bei unseren heimischen Molchen, vor allem aber beim Feuersalamander, schwere Hautverletzungen, an denen viele Tiere zugrunde gehen.

Der Erreger verbreitet sich über Wasser und feuchten Boden, und daher auch über in Gewässern badende Hunde und nasse Schuhe. Wie Sie helfen können, den Pilz einzudämmen und Molche und Feuersalamander zu schützen, erfahren Sie hier.

Gemeinsam mit Dr. Max Schweinsberg von der Ruhr Universität Bochum, Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere, untersuchen wir die Verbreitung der Salamanderpest im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Heimische Fledermäuse stellen KEINE Covid-19-Gefahr für den Menschen dar!
Fledermäuse geraten derzeit in Verruf. Das ist völlig unangebracht!

Unsere heimischen Arten stellen keine Gefahr dar, den Virus, der die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen kann, zu übertragen.

Im Gegenteil: Fledermäuse erfüllen auch für den Menschen nützliche Funktionen, wie etwa die Reduktion von stechenden Insekten.

Bitte beachten Sie: alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten einschließlich ihrer Quartiere sind streng geschützt. Sie zu stören, zu vertreiben, Quartiere zu vernichten oder die Tiere gar zu töten ist nach Bundesnaturschutzgesetz verboten.

Sollten sie eine geschwächte oder verletzte Fledermaus finden oder Fledermäuse bei sich am Haus haben und eine Beratung wünschen, können Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns wenden. Erste Informationen zum Umgang mit Fledermäusen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass möglicherweise aber umgekehrt unsere Fledermäuse durch uns Menschen mit dem Virus angesteckt werden können! Daher derzeit bitte bei der Handhabung von Fledermausfindlingen Schutzmaske und Handschuhe tragen! Weitere Informationen beim Bundesverband für Fledermauskunde.